Auf- und Abwärmen beim Klettern

Geht es euch auch so? In der Halle geht es sofort an die Wand, auf- bzw. abwärmen, wozu? Dabei ist ein richtiges auf- und abwärmen wie bei jedem Sport essentiell um Verletzungen zu vermeiden und eine höhere sportliche Leistung zu erzielen.

Teil 1: Aufwärmen und Trainieren der Hand- und Fingermuskulatur (Sehnen und Bänder).

Besonders die Fingermuskulatur, Sehnen und Bänder leiden beim klettern extrem, wenn sie “kalt” belastet werden. Viele Kletternde trainieren mit diversen Geräte zwar zu Hause die Fingerkraft, das Aufwärmen vor dem Klettern wird aber gerne sein gelassen.

Klassisch ist das Finger- bzw. Handmuskeltraining mit Geräten wie dem oben gezeigten, Nachteil hierbei, die einzelnen Finger werden nicht separat trainiert, das Training geht nur auf die Gesamtkraft der Hand und Finger. Allerdings ist das gezeigte Gerät sehr preiswert, man kann also durchaus im Büro oder Auto eines liegen haben um während Wartezeiten etwas für den Muskelaufbau zu tun.

Ein besseres Training einzelner Finger erreicht mit mit dem oben gezeigten Trainingsgerät, jeder Finger muss einzeln einen Federwiderstand überwinden. Das Gerät gibt es in verschiedenen Ausführungen mit geringer oder höherer Federkraft.

Leider ersetzten diese Geräte nicht das Aufwärmen der Finger- und Handmuskulatur direkt vor dem Klettern.

Gut zum Aufwärmen der Finger und Hände ist die abgebildete Knetmasse, gelb in einer leichteren Ausführung, grün deutlich schwerer knetbar. Vor dem Klettern beide Hände jeweils einige Minuten gut die Masse durchkneten lassen und Sehnen, Bänder und Muskeln sind “warm”. Die Masse wird in Aufbewahrungsdosen geliefert, da sie sich – bedingt durch die Konsistenz – auch gerne selbst verformt. Erhältlich sind alle abgebildeten Geräte im gut sortierten Kletterfachhandel bzw. Outdoorshop.

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